Samstag, 16. Mai 2015

Eindrücke nach der ersten Woche...



Am Freitagmorgen sind wir mit der ganzen Klasse im Public Museum in Grand Rapids. Wir reflektieren gemeinsam die erste Woche. Das sind die Outputs zu...


Family Life
Die Familie ist sehr herzlich. Der Umgang ist meistens auf witziger Basis. Besuche im Familienumfeld sind sehr wichtig. Speziell war für mich, dass wir am Muttertag die Eltern meiner Gasteltern besuchten.
Meine Familie ist freundlich, offen, nett, im Umgang miteinander liebevoll. Die Mutter ist oft allein mit den Kindern, da der Mann hart arbeitet und oft erst spät am Abend zur Familie zurückkehrt. Wir essen lecker. Es kommt selten vor, dass alle zu Hause sind. Der Gottesdienst war sehr formell, aber die Predigt war gut. Am Muttertag waren wir bei den Eltern meiner Gastmutter. Dort hatte ich etwas Heimweh.
Alle sind sehr nett. Momentan leben fünf junge Menschen bei diesen Gasteltern. Wir sind eine gemischte Gruppe und kommen aus fünf verschiedenen Staaten!
Ich hatte bald ziemlich tiefgehende Gespräch mit meinen Gasteltern. Bald schon fühlte mich mich als ein Teil der Familie, die freundlich, offen und unternehmungslustig ist. Man ist sehr interessiert an der Lebensgeschichte von jedem.
Die Familie ist sehr nett. Anfänglich war es sehr ruhig, aber nun machen wir immer mehr zusammen und wir haben es sehr gut miteinander. Die Menschen sind freundlich. Meine Gasteltern laden viele Leute ein.
Man hat mich begrüsst, als ob ich zur Familie gehören würde. Man betet immer vor dem Essen. Nach dem Essen wird aus der Bibel vorgelesen. Ich finde, man isst nicht sehr gesund. Auch habe ich einen Hamster im Zimmer. Am Muttertag fuhren wir nach Holland zum Tulpenfest. Die Mutter kocht meistens vor für den nächsten Tag.
Die Familie pflegt einen respektvollen Umgang. Ich lebe in einer katholischen Familie. Man betet vor jedem Essen. Wir durften an vielen Aktivitäten teilnehmen und haben viel Spass mit den Gastschwestern.
Die Atmosphäre in unserem Haus ist gelassen und entspannt. Vor jedem Abendessen singen wir ein Lied. Ich finde, diese Familie steht fest im Glauben. Alle sind sehr nett mit mir. Man geht oft an Sportveranstaltungen der Kinder.
Meine Familie ist unglaublich nett und grosszügig. Ich bin überrascht, wie ähnlich ich meiner Gastschwester bin. Es macht so viel Spass! Am liebsten würde ich hier bleiben!
Das Essen ist lecker. Man betet immer vor den Mahlzeiten. Meine Familie ist superfreundlich. Wir unternehmen oft etwas zusammen. Ich werde gesegnet vor dem Schlafengehen.

School Life
In der Schule wird oft gebetet. Man sitzt am Boden zum Essen. Die Schüler sind nett. Wir haben oft Sport. Jeden Tag haben wir denselben Stundenplan. Man darf essen und trinken im Unterricht.
Es gibt Lehrer, welche den Kontakt zu uns suchen und andere, welche uns noch gar nie angesprochen haben. Die Schüler sind lustig. Wir können gut mit ihnen reden.
Meine Schule ist riesig. Die Schüler und Lehrer sind meist freundlich. Man war beeindruckt, dass wir so viele Sprachen sprechen können. Man betet in der Klasse oft vor und manchmal auch nach dem Unterricht.
Es wird in den Stunden gebetet. Die Schüler sprechen uns einfach locker an. Es gibt an der ganzen Schule freies Internet, man kann sogar während der Stunde etwas essen oder trinken. Man darf das mobile Telefon immer gebrauchen.
Die Schüler sind sehr hilfsbereit. Wir haben hier ganz andere Fächer, zum Beispiel "Film", wo wir dann einfach einen Film schauen und etwas darüber reden. Mir scheint, dass der Unterricht lockerer ist, man nimmt es nicht so genau, beispielsweise hatten wir nur einmal Sport, obschon dieses Fach jeden Tag auf dem Plan war.
Die Lehrer beten am Anfang der Lektion. Die Schule ist gross, für mich immer noch etwas verwirrend.
Man hat mich sofort gut aufgenommen. Ich habe bereits Freunde gefunden. Es gefällt mir, wie offen und warmherzig die Leute sind. Mir scheint, dass naturwissenschaftliche Fächer hier mehr gewichtet werden.
Alle Lehrer sind freundlich und hilfsbereit. Man merkt gut, dass die Schule christlich ist. Vor jeder Lektion wird kurz gebetet. Ich kann dem Unterricht gut folgen.
Man bezieht uns in den Unterricht ein. In der Schule wird oft gebetet. Man kann sogar für persönliche Anliegen beten lassen. Es ist alles locker.
Im Fach "Wissenschaften" musste ich verschiedene Lämpchen zusammenstecken und mit Batterien verkabeln. Im Sportunterricht trägt man eine "Uniform". Ich musste auf dem Schulweg von Bus zu Bus umsteigen. Alles ist viel grösser, manchmal wie ein Labyrinth. Man betet frühmorgens in der ersten Lektion. Der Chor ist cool. Ich bekam sogar meinen eigenen Laptop zum Arbeiten.
Jeden Tag werden die gleichen Fächer unterrichtet. Die Kapelle ist riesig. Alles ist viel grösser.
Die Menschen hier sind sehr kontaktfreudig. Zweimal am Tag wird gebetet an der Schule. In manchen Fächern hängt der Schulstoff mit der Bibel zusammen. Die Schule ist viel grösser wie bei uns. Es scheint mir, dass es weniger Regeln gibt, man ist weniger streng.

My Life
Ich fühle mich wohl hier. Ich könnte mir vorstellen, später mal hierher zurückzukommen und hier zu leben. Vielleicht nicht für immer, aber doch für eine längere Zeit.
Für mich ist das eine sehr spannende Zeit. Besonders wichtig ist es mir zu sehen, wie es in einer anderen Familie zu und her geht. Ich war noch nie so lange von zu Hause weg. Mit dem Reden habe ich weniger Schwierigkeiten, als ich dachte.
Ich fühle mich besser mit meinem Englisch, weiss mehr über die USA und besonders über Michigan. Es ist komisch, wenn der Gastbruder Auto fahren darf...
Mir geht es super. Ich geniesse das Leben in meiner Gastfamilie und erlebe viel den ganzen Tag.
Ich bin glücklich und entspannt. Ich denke, ich bin selbstbewusster geworden. Ich will nicht zurück. Mir gefällt es, wie offen und frei ich in dieser Umgebung bin.
Der Tagesablauf ist anders. Ich bin fröhlich.
Ich weiss, dass ich beim Sprechen viele Fehler mache, aber ich rede einfach drauflos. Ich verstehe alles viel besser. Ich habe ein besseres Selbstbewusstsein.
Es brauchte Überwindung, in die Schule zu gehen. Das Leben hier gefällt mir, auch wenn ich nach wie vor Überwindung brauche, um Englisch zu reden.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich alles verstehe, was in meiner Gastfamilie gesagt wird.
Es fällt mir immer leichter zu sprechen. Zuerst fühlte ich mich etwas fremd, aber das Leben hier wird mir immer lieber, meine Familie wird mir zu einer zweiten Familie.
Ich habe herausgefunden, dass ich einigermassen gut Baseball spielen kann und dass wir in unserer Schweizerschule etwas gelernt haben. Die Kirchen hier sind sehr traditionell.






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